Die Freiwillige Feuerwehr Munningen konnte im Jahr 2023 ihr 125. jähriges Bestehen feiern. Hier durften wir das Amt des Patenvereins übernehmen. Umso mehr freut es uns, dass wir 2 Jahre später die Kameradinnen und Kameraden als Patenverein an unserem Fest begrüßen dürfen.
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Die Schwörsheimer Feuerwehr kann 2025 auf das 150-jährige Bestehen zurückblicken. Unter dem Motto „Schweschi Feiert“ wird dieses Jubiläum vom 13.-15. Juni gefeiert. Nachdem Erwin Taglieber bereits das Amt des Schirmherrn übernommen hat, machte sich die Feuerwehr Schwörsheim am 12. Oktober auf den Weg nach Munningen zum Patenbitten.
Die Nachbarn wurden auserkoren, weil schon seit Jahren eine große Kameradschaft zwischen den beiden Wehren besteht. Angeführt von den Festdamen und der Festkapelle, dem Musikverein Maihingen, zog die Schwörsheimer Wehr nach Munningen, um das Bündnis für das Jubiläum zu besiegeln.
Am Ortseingang an der Wörnitzbrücke erwarteten die Kameraden aus Munningen bereits die Gäste. Nach einer Begrüßung zogen beide Feuerwehren weiter an das Gerätehaus.
Dort angekommen durften stellvertretend für Schwörsheim Vorstand Christoph Maier, die Kommandanten Armin Holzhey und Stefan Schneller, Schirmherr Erwin Taglieber sowie Festdame Lea-Marie Hertle auf einem Holzscheit knien. Hierbei trug Christoph Maier die Bitte vor.
Allerdings erwiderte der Vorsitzende der FF Munningen, Wolfgang Schrafl, dass die Zusage an verschiedene Prüfungen geknüpft sei, welche erst noch von der Jubelwehr zu meistern seien.
Zuerst galt es, möglichst viele Holzkegel mittels C-Schläuche umzustoßen, in dem man diese gezielt ausrollte. Dabei traten zwei Teams aus Schwörsheim auf Zeit gegeneinander an.
Als zweite Herausforderung war Geschicklichkeit gefragt. Vorstand, Kommandant und Schirmherr bekamen ein Holzgestell als Rucksack auf den Rücken geschnallt. An der galgenartigen Konstruktion hing ein Weizenglas. Ziel war es, dass jeweils eine Festdame mittels der angebrachten Seile das Weizenglas zum Austrinken an den Mund führte. Dass dies nicht so einfach ist, kann sich jeder sicher vorstellen. Entsprechend viele Lachmomente gab es bei diesem Spektakel.
Als letzte Aufgabe war wieder Teamarbeit gefordert. Zwei Teams mussten gegeneinander antreten. Eine Person musste einen Tischtennisball mit einem kurzen Stück Schlauch ansaugen und in einen Saugschlauch transportieren. Diesen Saugschlauch mussten zwei weitere Personen so durch einen Parcours balancieren, damit der Tischtennisball nicht aus dem Saugschlauch herausrollte. Am Ende mussten die Bälle in einem Behälter landen. Ziel war es, als erste Mannschaft alle Bälle sicher durch den Parcours in den Behälter zu transportieren.
Nachdem alle Aufgaben mit Bravour gemeistert wurden, bat der Vorsitzende Christoph Maier erneut Wolfang Schrafl um die Übernahme der Patenschaft. Der Munninger Vorsitzende wollte das aber nicht alleine entscheiden, so fragte er alle seine anwesenden Kameraden. Diese antworteten laut und deutlich mit einem JA zur Übernahme der Patenschaft.
Nach dem Besiegeln der Patenschaft durch Kreuzen der beiden Vereinsfahnen folgte eine ausgelassene Feier im Feuerwehrhaus. Rund 120 Kameradinnen und Kameraden beider Wehren feierten ausgelassen mit der Festkapelle bis in die frühen Morgenstunden. Durch die Feierlichkeit und den gemeinsamen Austausch wuchs die Freundschaft der beiden Wehren noch stärker zusammen. Die Vorfreude auf das Jubiläumwochenende steigt und das Fest kann kommen.